In kaum einem anderen Land auf der Welt gibt es so viel zu entdecken wie in Peru. Vielfältig ist zum Beispiel die Landschaft. Hinter der schmalen, aber umso reizvolleren Küste erheben sich die über 6.000 Meter hohen Gipfel der Anden. Fast zwei Drittel des gesamten Landes sind von Regenwald bedeckt. Hier sind vom Aussterben bedrohte Tiere ebenso zu bewundern wie selten Pflanzen. Dazu kommen noch die einzigartige Kultur und die Sehenswürdigkeiten. Auf Rundreisen nach Peru lernt man die verschiedenen Naturlandschaften auf eine ganz gemütliche Art kennen.

Welche Vorteile bietet eine Rundreise in Peru?

Wer zum ersten Mal nach Peru reist und sich mit der möglichen Route befasst, wird von der Fülle der Attraktionen überwältigt sein. Es gibt so viele Reisetipps, so viele Sehenswürdigkeiten, wie soll man das alles in den wenigen Tagen besichtigen, die man für die Reise veranschlagt hat? Eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen ist eine Rundreise zu buchen. Diese Art zu reisen ist zwar nicht so individuell, als wenn man sich die Route selbst zusammenstellt. Dennoch gibt es einige entscheidende Vorteile:

  • Zeitersparnis – man sucht einfach einen Reiseveranstalter aus und bucht eine Rundreise, die zum individuellen Budget passt
  • Sicherheit: in einer Reisegruppe besteht weniger die Gefahr, überfallen zu werden. Der Reiseleiter kennt die Gefahren des Landes und tappt in keine „Touristenfallen“
  • Gesellschaft: man lernt neue Leute kennen und kann den Abend gemeinsam verbringen. Gerade wenn man alleinstehend ist, sind Rundreisen eine ideale Möglichkeit um neue Freundschaften zu schließen
  • Erfahrung: mit dem Reiseleiter an der Seite hat man eine Ansprechperson für alle Fragen. Allerdings sollte man sich vorher erkundigen, in welcher Sprache die Tour geführt wird
  • Mehr Eindrücke: da man meistens im Bus von einer Attraktion zur nächsten geführt wird, lernt man das Land sehr gut kennen. Während der Fahrt erzählt der Reiseführer Spannendes über die Region, so lernt man oft mehr als wenn man sich alleine auf Urlaub begibt

Die Höhepunkte auf der Peru Rundreise

In den meisten Fällen kommt man am internationalen Flughafen in Lima an. Für die Einreise nach Peru ist ein Reisepass nötig, der mindestens noch ein halbes Jahr nach der Ausreise gültig sein muss. Um ein Visum müssen sich Reiseveranstalter für Gruppenreisen durch Peru nicht kümmern. Meistens ist zumindest ein kurzer Aufenthalt in Lima vorgesehen, um das berühmte Kloster zu besichtigen und die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnete Stadt zu erkunden. Danach lohnt sich ein Besuch der Stadt Ica mitten in den Dünen. Abenteuerlustige unternehmen zum Beispiel eine Fahrt mit dem Buggy durch die mächtigen Sandberge. Eine weitere Attraktion an der Küste ist Nacza. Die Stadt erlangte wegen der mystischen Scharrbilder im Sand Berühmtheit. Auf den meisten Rundreisen darf auch ein Besuch des traumhaften Titicaca Sees nicht fehlen. Dabei handelt es sich um das höchstgelegene Gewässer auf der ganzen Erde. Rund um den See bewundern Tierfreunde niedliche Alpacas und Lamas. Weiter geht es oft nach Cusco, einer geschichtsträchtigen Stadt mit einem interessanten Inkamuseum. Zu den kulturellen Höhepunkten zählen auch die mächtige Kathedrale und die sagenumwobene Gasse der Schlangen aus der Inkazeit. Von Cusco aus führen viele Reiserouten weiter in das mystische Tal der Inka. In entzückenden Bergdörfern mit traditionellen Handwerksbetrieben wird gerne Halt gemacht. Für viele ist der Besuch von Machu Picchu das absolute Highlight auf der Rundreise in Peru. Hier taucht man ein in die sagenumwobene Welt der Inkas und besucht gut erhaltene Relikte aus der Vergangenheit. Nicht nur die Ruinen sind sehenswert, die Landschaft und die imposanten Bergmassive machen die ehemalige Inkastadt zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in ganz Peru. Umso interessanter werden die alten Steine, wenn man weiß, dass die Nutzung bis heute nicht vollständig geklärt ist.

Wann nach Peru reisen?

Da in Peru an der Küste ein völlig anderes Klima herrscht als im tropischen Regenwald, lässt sich die perfekte Reisezeit nicht eindeutig festlegen. An der Küste herrscht von Dezember durchgehend bis April, also im südamerikanischen Sommer, bestes Wetter. In der Andenregion und auch in Machu Picchu ist es von April bis September angenehmer. Den Regenwald bereist man am besten von Mai bis September. Bei einer Rundreise, die durch viele verschiedene Klimazonen führt, muss man also einen Kompromiss eingehen. Generell muss man sich im peruanischen Sommer (also wenn bei uns Winter herrscht) auf mehr Niederschlag einstellen. Von Oktober bis März wird es vor allem in den Anden nass, wer nach der Rundreise wandern gehen möchte, sollte besser zu einer anderen Jahreszeit nach Peru reisen. An der Küste ist es zwar das ganze Jahr über trocken, allerdings ist es im südamerikanischen Sommer wärmer und die Sonne zeigt sich öfter.